20 Gründe, das World Wide Web geschäftlich zu nutzen
1. Präsenz zeigen
Ungefähr 100 Millionen Menschen haben Zugang zum World Wide Web
(WWW). Egal in welcher Branche Ihr Unternehmen ist, Sie können 100
Millionen Menschen nicht ignorieren. Seien Sie Teil dieser Gemeinschaft
und zeigen Sie Ihr Interesse, etwas beizutragen. Dazu müssen Sie im
WWW vertreten sein. Sie können sicher sein, daß Ihre Wettbewerber
auch dort sind.
2. Ein Netzwerk spannen
Kontakte zu anderen zu knüpfen, zeichnet einen Geschäftsmann
aus. Er weiß, daß nicht nur zählt, was man weiß,
sondern auch, wen man kennt. Der Visitenkartentausch gehört zu jedem
guten Geschäftskontakt. Jeder im Geschäftsleben hat mehr als
einmal erlebt, daß durch einen zufälligen, losen Kontakt ein
großes Geschäft zustande kam. Wie wäre es, wenn Sie Ihre
Visitenkarte an Tausende, vielleicht sogar Millionen, potentieller Kunden
und Partner überreichen und bekannt machen könnten, was Sie tun
und wie Sie zu erreichen sind? Genau das können Sie einfach und kostengünstig
rund um die Uhr: Über das WWW.
3. Geschäftsinformationen veröffentlichen
Was sollten Ihre Kunden über Ihr Unternehmen wissen? Denken Sie
an einen Eintrag in den 'Gelben Seiten'. Was bieten Sie an? Wann sind Sie
erreichbar? Wie kann man Sie erreichen? Welche Zahlungsformen akzeptieren
Sie? Wo haben Sie Niederlassungen? Nun stellen Sie sich vor, Sie könnten
Ihren Eintrag in den 'Gelben Seiten' täglich aktualisieren. Welche
Angebote gibt es heute? Was ist der aktuelle Preis? Welche Sonderangebote
wird es in der nächsten Woche geben? Wenn Sie Ihre Kunden über
jeden Grund informieren, warum sie mit Ihnen ins Geschäft kommen sollten,
glauben Sie nicht, daß Sie mehr Umsatz machen können? Sie können!
Über das WWW.
4. Ihren Kunden dienen
Die Veröffentlichung von Informationen ist einer der wichtigsten
Wege, Ihre Kunden zu bedienen. Aber wenn Sie an Kundendienst denken, werden
Sie noch weitere Wege entdecken, das Internet zu nutzen. Wie wäre
es, wenn Ihre Kunden selber in Ihrer Produktdatenbank recherchieren könnten,
ob ein Produkt verfügbar ist, und beispielsweise mit einem Online-Formular
Finanzierungsmöglichkeiten durchrechnen könnten, ohne auf Ihr
Personal angewiesen zu sein? Das ist einfach und schnell möglich:
Mit dem WWW.
5. Öffentliches Interesse wecken
Sie werden die Wirtschaftswoche kaum dazu bringen, über die Eröffnung
Ihrer neuen Niederlassung zu berichten. Aber Sie schaffen es vielleicht,
daß sie über Ihre Internetadresse schreibt, wenn dort etwas
neues und außergewöhnliches geboten wird. Selbst wenn die Wirtschaftwoche
über die Eröffnung Ihrer Niederlassung schreiben würde,
würden sich Leute aus anderen Städten oder Regionen nicht dafür
interessieren, weil sie einfach zu weit weg sind - es sei denn, sie kommen
bald zufällig in Ihre Stadt. Im Internet ist jedermann, der Internetzugang
hat und etwas über Sie hört, aus ein möglicher Besucher
Ihrer Internetpräsenz - und damit ein potentieller Kunde - egal
am welchem Ort er ist.
6. Informationen zum richtigen Zeitpunkt veröffentlichen
Was tun, wenn Ihre Informationen nicht vor Mitternacht freigegeben
werden sollen? Die Bilanz, der Gewinner des Preisausschreibens, die Pressemitteilung
zu Ihren neuen Kinofilm, die Nachricht über Ihre Firmenfusion? Sie
würden diese Unterlagen mit einem "Bitte-nicht-vor-der-und-der-Zeit-veröffentlichen"-Vermerk
an die Presse schicken und das Beste hoffen. Jetzt können Sie die
Informationen um Mitternacht oder zu jeder anderen gewünschten Zeit
verfügbar machen, zeitgleich mit allen damit zusammenhängenden
Unterlagen wie Fotos, Lebensläufen etc. Stellen Sie sich vor, Sie
verkünden "Alle Materialien sind ab 0:01 Uhr von unserer Internetpräsenz
abrufbar". Diejenigen, die darauf warten, werden die Exklusivmeldung haben;
nicht diejenigen, die entgegen der Verabredung die Meldung zu früh
veröffentlichen.
7. Dinge verkaufen
Viele Leute glauben, daß dies die wichtigste Sache im World Wide
Web ist. Wir haben es an die siebte Stelle gestellt, um klarzustellen,
daß man erst dann daran denken sollte, Dinge über das Internet
zu verkaufen, wenn man die obigen Punkte beherzigt hat und vielleicht noch
ein paar andere Dinge aus dieser Liste vorher gemacht hat. Warum? Die Antwort
ist nicht einfach. Betrachten wir es aus etwas anderer Perspektive: Ist
das Telefon dasjenige Medium, das am allerbesten geeignet ist, um darüber
zu verkaufen? Wahrscheinlich nicht. Wahrscheinlich halten Sie das Telefon
zuerst einmal für ein Hilfsmittel, das Ihnen hilft, mit Ihren Kunden
zu kommunizieren. Dieses wiederum hilft Ihnen, etwas zu verkaufen. So schätzen
wir auch das World Wide Web ein. Natürlich ist die Technologie eine
andere, aber bevor Menschen zu Ihren Kunden werden, wollen sie erfahren,
wer Sie sind, was Sie tun und wie Sie ihnen helfen können.
Dies können Sie einfach und kostengünstig über das Internet
erklären. So können Sie aus Ihren Interessenten echte Kunden
machen.
8. Mit Bildern, Ton- und Filmsequenzen aufwarten
Was tun Sie, wenn Ihr Angebot, das Zeug zum Knüller hat,
aber die Leute es nur dann kaufen wollen, wenn sie es in Aktion
sehen können? Die neue CD ist toll, aber wenn man keinen Ausschnitt
hören kann, weiß niemand, wie gut sie ist? Ein Bild sagt mehr
als tausend Worte. Im World Wide Web können Sie Ihr Informationsangebot
mit Klängen, Bildern und kurzen Filmsequenzen aufpeppen, wenn es Ihren
potentiellen Kunden hilft. Keine noch so aufwendige Broschüre kann
Ihnen das bieten.
9. Interessante Zielgruppen erreichen
Der Massenmarkt des Internets ist wahrscheinlich einer der interessantesten
Märkte überhaupt. Dort tummeln sich viele Leute mit höherem
Schulabschluß oder Studium, die ein hohes Einkommen haben oder bald
haben werden. So ist es kein Wunder, daß
das Online-Magazin Wired keine Probleme hat, Top-Anzeigenkunden zu finden.
Auch wenn der Anteil der Durchschnittsbürger im Netz ständig
wächst, wird die Kaufkraft der Internetbenutzer noch viele Jahre lang
über dem Durchschnitt bleiben.
10. Häufig gestellte Fragen beantworten
Sie wissen es aus Erfahrung. Ihr Telefonverkaufspersonal verbringt
die meiste Zeit damit, Ihren Kunden wieder und wieder die selben Fragen zu beantworten.
Kunden und solche, die es werden wollen, möchten einfach gewisse Standardfragen
beantwortet haben, bevor Sie mit ihnen ins Geschäft kommen. Stellen
Sie die Standardfragen und -antworten auf einer Internetseite zusammen
und verweisen Sie Ihre Kunden auf das WWW. Dies verkleinert die Hürden,
mit Ihnen Geschäfte zu machen, und entlastet Ihr Personal am Telefon,
das mehr Zeit und Freiraum für die kniffeligen Fragen zur Verfügung
hat.
11. Mit dem Außendienst in Kontakt bleiben
Ihre Mitarbeiter draußen im Feld brauchen aktuelle Informationen,
um den Vertragsabschluß unter Dach und Fach zu bringen. Falls Sie
wissen, welche Informationen benötigt werden, können Sie diese
im Internet so bereitstellen, daß nur Ihre Außendienstmitarbeiter
und niemand anders darauf zugreifen können. Von fast überall
können sie sich zum Ortstarif in das Internet einwählen und ausführliche
Informationen abrufen - ohne hohe Telefonkosten und ohne Mitarbeiter aus Ihrem
Innendienst zu beanspruchen.
12. Internationale Märkte öffnen
Mit einer Internetpräsenz können Sie mit Kunden in internationalen
Märkten so einfach in Dialog treten, wie mit der Firma in Ihrer Nachbarschaft.
Bevor Sie ins Internet gehen, sollten Sie sich allerdings darüber
im Klaren sein, wie Sie mit Anfragen aus dem Ausland umgehen wollen. Diese
werden mit Sicherheit kommen, ob Sie es wollen oder nicht. Ein weiterer
Nutzen, falls Sie Niederlassungen im Ausland haben: Diese können zum
Ortstarif auf Informationen aus der Zentrale zugreifen.
13. Einen Rund-um-die-Uhr-Service anbieten
Wer schon einmal mit fernen Ländern zu tun hatte und dort zu
früh oder zu spät angerufen hatte, weiß es: Es gibt unterschiedliche
Zeitzonen. Ihre Firma ist international; Ihre Geschäftszeiten sind
es nicht unbedingt. Bei Geschäften mit Asien oder den USA können
die Zeitunterschiede ein echtes Problem sein. Ihre Internetseiten sind
immer für Ihre Geschäftspartner und Kunden da, 24 Stunden am
Tag, 365 Tage im Jahr. Ohne Überstunden. Sie können Informationen
bereitstellen, die auf spezielle Kundenbedürfnisse angepaßt
sind, und wichtige Informationen entgegennehmen, die Ihnen den entscheidenden
Wettbewerbsvorteil verschaffen.
14. Schnellebige Informationen blitzschnell ändern
Manchmal haben sich Informationen schon geändert, wenn die Druckerschwärze
noch feucht ist. Sie sitzen dann auf einem Stapel teuren, aber nutzlosen
Papiers. Elektronische Veröffentlichungen können Sie ändern,
wann Sie wollen. Kein Papier, keine Druckerschwärze, keine Druckerei-Rechnungen.
Wenn Sie Ihre Internetpräsenz mit einer Datenbank verbinden, aus der
die Seiten dynamisch generiert werden, können Sie den Seiteninhalt
so oft ändern, wie Sie wollen. Kein noch so raffiniertes Druckerzeugnis
ist so flexibel.
15. Feedback von den Kunden erhalten
Sie haben die Broschüre, den Katalog, den Prospekt verteilt. Aber
hat dies etwas bewirkt? Keine Verkäufe, keine Anrufe, keine Anfragen.
Was ist schiefgelaufen? Falsche Farbe, falscher Preis, falsche Markt? Probieren
geht über Studieren - schlagen die Marketingbücher vor - und
irgendwann finden Sie heraus, woran es gelegen hat. Dies können sich
vielleicht die großen Firmen mit den großen Budgets leisten,
aber Sie haben dafür weder die Zeit noch das Geld. Mit einer Internetseite
können Sie Ihre Kunden um Feedback bitten und Rückkopplungen ohne Extrakosten
generieren. Eine spontane Rückantwort per e-Mail kann in Internetseiten
eingebaut werden und die Anworten der Kunden erfassen, solange diese noch
frisch im Gedächtnis sind - ohne die Kosten und Umstände, die
mit einer herkömmlichen Rückantwortpostkarte verbunden sind.
16. Neue Dienstleistungen und Produkte testweise vermarkten
Wir alle kennen die Kosten für die Markteinführung eines
neuen Produktes. Werbung, Werbung, Anzeigen, PR-Kampagnen und Werbung.
Teuer, teuer, teuer. Wenn Sie einmal im Internet sind und wissen, was Sie
von den Leuten erwarten können, die auf Ihre Internetseiten gucken,
haben Sie mit diesen Benutzern einen Testmarkt, den Sie zu ganz geringen
Kosten erreichen können. Viel schneller, einfacher und kostengünstiger
als jede andere Testkundengruppe werden sie Ihnen verraten, was sie von
Ihrem neuen Produkt halten. Für die Kosten von ein oder zwei Seiten
Internetprogrammierung bekommen Sie die magische Kristallkugel, die Ihnen
Anhaltspunkte gibt, wie Sie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung im Markt
plazieren können.
17. Mit den Medien kommunizieren
Jedes Unternehmen kann die Aufmerksamkeit der Medien gut gebrauchen,
wie wir bereits bei Punkt 5 "Öffentliches Interesse wecken" angedeutet haben. Wie erreichen
Sie die Nachrichtendienste, die Journalisten und öffentliche Interessengruppen
am effektivsten? Die Medienbranche ist die am besten vernetzte Branche,
da ihr Produkt die Information ist und sie es am einfachsten und billigsten
über das Netz bekommen. Digitale Online-Pressemappen finden immer
mehr Verbreitung, weil sie hervorragend in die computerisierte Umgebung von Redaktionsbüros
passen. Digitalisierte Bilder können ohne den Bearbeitungsaufwand
(Rasterung etc.), der früher in Redaktionen üblich war, veröffentlicht
werden und digital vorliegender Text kann auch noch kurz vor Redaktionsschluß
bearbeitet werden. Alle diese Dinge können Sie über Ihre Präsenz
im Internet verfügbar machen.
18. An Jugendliche und Studenten herankommen
Falls Ihre Zielgruppe der Bildungsmarkt ist, denken Sie daran, daß
die meisten Schüler und Studenten bereits Internetzugang haben oder
bald haben werden. Bücher, Sportschuhe, Ausbildungskurse, Trendmode
und alles andere, was auf eine junge Kundschaft zielt, gehört
ins Netz. Das gilt auch für die Jobausschreibungen für Ausbildungsplätze,
Praktika, Diplomarbeiten und Absolventenstellen.
19. Nischenmärkte erreichen
Verkaufen Sie ausgefallene Dinge wie Aquarien, Kunstreproduktionen
oder Flugstunden? Vielleicht glauben Sie, daß das Internet kein guter
Markt für diese Angebote ist. Denken Sie nochmals darüber nach.
Das Netz ist nicht mehr nur der Tummelplatz von Informatikstudenten. Mit
weltweit fast 100 Millionen Benutzer ist jede auch noch so kleine Interessengruppe
mit einer ausreichenden Zahl von Mitgliedern im Netz vertreten. Weil das WWW einige
gute Suchmaschinen bietet, wird Ihre Zielgruppe Sie finden. Oder Ihre Konkurrenz.
20. Regionale Märkte bedienen
Wir haben die Möglichkeiten diskutiert, die Welt mit einer Internetpräsenz
zu erreichen. Wie sieht es aber mit Ihrer Nachbarschaft aus? Wenn Sie in
Hamburg, Berlin, Frankfurt oder München ansässig sind, gibt es
wahrscheinlich vor Ort genügend Kunden mit Internetzugang, die es
wert sind, daß Sie Internet-Marketing betreiben. In einigen Städten
gibt sogar schon Pizzabringdienste, die Bestellungen über das Internet
entgegennehmen. Gleichgültig wo Sie sind - falls Ihr wichtigster Kunde
Internetzugang hat, sollten Sie im Netz präsent sein.
Das Originaldokument 20
Reasons to Put your Business on the WWW ist von Stormy Knight
(e-Mail: stormy@net101.com) von
NET 101 verfaßt.
Die WEBAGENCY hat es ins Deutsche übersetzt und veröffentlicht es hier mit
Einverständnis der Autorin.
Der e-Commerce-Info-Dienst der WEBAGENCY
(http://www.webagency.de), bringt
jede Woche einen neuen Artikel zu e-Commerce und e-Business.
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